Geschichtsort Adlerwerke: Fabrik, Zwangsarbeit, Konzentrationslager

Im Sommer bin ich mit dem Fahrrad von Frankfurt in unsere Partnerstadt Krakau gefahren und habe parallel Spenden für den Geschichtsort Adlerwerke gesammelt.

Ursprünglich hatte ich mir zum Ziel gesetzt, 1.616 € zu sammeln, ein symbolischer Euro für jeden Zwangsarbeiter. Dass am Ende 2.053 € zusammenkamen, hat mich überwältigt. Ein herzliches Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben!

Am heutigen Abend hatte ich alle Unterstützerinnen und Unterstützer in den Geschichtsort Adlerwerke eingeladen. Ich wollte einen tieferen Einblick in die Geschichte dieses besonderen Ortes ermöglichen. Der Leiter des Geschichtsorts, Thomas Altmeyer, gab uns einen eindrucksvollen Überblick darüber, was sich während des Zweiten Weltkriegs in den Adlerwerken, im Stadtteil Gallus und in Frankfurt ereignet hat.

Video: Moritz Bernoully

Besonders berührend war die Videobotschaft von Jenni Hauwert-Swistak, der Nachfahrin des Überlebenden Zygmunt Świstak. Ihr Vater spielte eine entscheidende Rolle bei der Entstehung des heutigen Geschichtsorts. Ihre Worte über ihn und die abschließende Botschaft ihres Vaters im Video: Sie waren echte Menschen, so wie du und ich. Bitte vergiss das nicht.  werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Video: Jenni Hauwert-Swistak


Der Abend hat deutlich gemacht, dass selbst schmerzhafte Kapitel unserer Geschichte Platz für Begegnung, Verstehen und Mitgefühl schaffen können. Der Geschichtsort Adlerwerke ist ein Ort, der nachhaltig berührt und Spuren hinterlässt.


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